Krankenhauspharmazie: Präoperative Eisenmangelanämie erkennen und behandeln
N.N. · Krankenhauspharmazie, Stuttgart · 2021 · Heft 7 · S. 303 bis 318
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Präoperative Anämie und Transfusionsbedarf sind voneinander unabhängige negative Prognosefaktoren bei geplanten chirurgischen Eingriffen, die Morbidität und Mortalität erhöhen können [1]. Wichtig ist deshalb ein effektives präoperatives Management der Anämie, bei der es sich in ca. 40 bis 50 % der Fälle um eine Eisenmangelanämie handelt [2]. Mit dem PBM (Patient Blood Management)-Konzept können sich der Bedarf an Bluttransfusionen reduzieren und die Patienten-Outcomes verbessern lassen [3]. Die intravenöse Eisensubstitution, beispielsweise mit Eisencarboxymaltose (Ferinject®) [4], ist eine mögliche Maßnahme des…