CareLit Fachartikel

Seuchenpolitiken und gesellschaftliche Ungleichheiten: Politische Bedingungen der Corona-Krise

LUDWIG, G. · Impu!se, Hannover · 2021 · Heft 111 · S. 2 bis 3

Dokument
224525
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Impu!se, Hannover
Autor:innen
LUDWIG, G.
Ausgabe
Heft 111 / 2021
Jahrgang 4
Seiten
2 bis 3
Erschienen: 2021-07-14 00:00:00
ISSN
1438-6666
DOI

Zusammenfassung

Der Medizinhistoriker Malte Thießen beschreibt Seuchen als die »sozialsten aller Krankheiten«, da sie die gesamte Gesellschaft betreffen. Zudem sind Seuchen auch sozial, da sie immer mit Seuchenpolitiken einhergehen. Diese wiederum legen fest, auf welchen Werten eine Gesellschaft beruht, wer zu dieser gehört und wer geschützt werden soll. Und Seuchen sind sozial, da sie, obwohl sie sich biologisch-körperlich in infizierten und kranken Körpern manifestieren, stets ein Zusammenwirken von biologisch-körperlichen, politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Kräften sind. Es gibt keinen rein biologischen.

Schlagworte

GESUNDHEIT POLITIK GESUNDHEITSWESEN LEBEN VIRUS ANGST AUSBILDUNG ENTWICKLUNG IMPFSTOFFE ES MENSCHEN SICHERHEIT LOGIK ARBEIT KRANKHEIT NAMEN