CareLit Fachartikel

Mit der Akzeptanz der Situation wächst die Zuversicht. Vom Umgang mit Scham im Abhängigkeitsbereich.

Stähli, A. · Psychiatrische Pflege · 2021 · Heft 5 · S. 17 bis 19

Dokument
226672
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Pflege
Autor:innen
Stähli, A.
Ausgabe
Heft 5 / 2021
Jahrgang 2021
Seiten
17 bis 19
Erschienen: 2021-10-27 00:00:00
ISSN
2297-6973
DOI

Zusammenfassung

Die Überschwere, so bezeichnet Homer die scheinbar unbezwingbare Kraft, die sich dem Helden Sisyphus immer wieder entgegenstellt, ihn hinunter in die Felder treibt, zu seinem Stein, um diesen abermals den Berg hinaufzustoßen. Im endlosen Scheitern am Gipfel verblassen Sisyphus’ Taten, für die er in der Ewigkeit büßt. Und mit jedem Scheitern wachsen die Zweifel an einem solchen Dasein, dass sich ganz dem Stein verschreibt, seine Schuld wird zur Scham. Doch Sisyphus hält dagegen an, mit all seiner Kraft, mühevoll und immer wieder aufs Neue, bleibt sein Stein seine Sache.

Schlagworte

KIND PFLEGE SICHERHEIT ANERKENNUNG ANGST BEZIEHUNG ELTERN ENTSCHEIDUNG ENTWICKLUNG SCHAM HÖHE SCHULD MENSCHEN MUT LICHT ERRÖTEN