Rückgang von Hepatitis-C-Virus-assoziierten Lebertransplantationen in Deutschland
Wedemeyer H, Herzer K, Serfert Y, Taubert R, Trautwein C, Eurich D, Strassburg CP, Lang M, Weiss KH, Berg T, Galle PR, Heinzow H, Zeuzem S · Deutsches Ärzteblatt · 2021 · Heft 46/221 · S. k.A.
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In Deutschland liegt die Anti-HCV-Prävalenz zwischen 0,2 und 1,9 % der Allgemeinbevölkerung (1). Die Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) kann zu einer chronischen Lebererkrankung führen, deren Folgen eine Leberzirrhose und ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) sind. Somit war eine HCV-Infektion über viele Jahre hinweg eine der häufigsten Ursachen für Lebertransplantationen bei dekompensierten Zirrhosen oder HCCs. In den vergangenen zehn Jahren wurden in Deutschland zwischen 800 und 1.200 Lebertransplantationen pro Jahr durchgeführt. Mit der Einführung von hocheffektiven und sicheren, direkt antiviral wirkend…