CareLit Fachartikel

Assistierter Suizid ab 2022 in Österreich: Rechtlicher Rahmen, Diskussionspunkte und das neue Sterbehilfegesetz

Dr. Halmich, M. · Pflege Professionell · 2021 · Heft 25 · S. 85 bis 91

Dokument
228321
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflege Professionell
Autor:innen
Dr. Halmich, M.
Ausgabe
Heft 25 / 2021
Jahrgang 2021
Seiten
85 bis 91
Erschienen: 2021-11-29 00:00:00
ISSN
2517-9780
DOI

Zusammenfassung

1. Suizid: Juristische Einordnung Im rechtlichen Sinn liegt ein Suizid vor, wenn jemand vorsätzlich und freiwillig den Tod an sich selbst unmittelbar verursacht (Birklbauer 2019, Rz 1). Es geht also um die beabsichtigte Beendigung des eigenen Lebens. Synonym werden Begriffe wie „Selbstmord“, „Selbsttötung“ oder auch „Freitod“ verwendet. Weltweit sterben pro Minute zwei Menschen durch eigene Hand. Dies ergibt jährlich über eine Million Suizidtote (Haller 2020, 306). In Österreich starben im Jahr 2020 insgesamt 1.072 Personen durch Suizid (Statistik Austria). Dies ist deutlich mehr als z.B. Verkehrstote (2020: 338)

Schlagworte

SUIZID RECHT LEBEN ENTSCHEIDUNG KRANKHEIT HILFE KRANKE PSYCHIATRIE STERBEHILFE TOD ES MENSCHEN PERSONEN FREIHEIT SICHERHEIT ZEIT