Abklärung von Eisenmangel und Eisenüberladung
Gattermann N, Muckenthaler M, Kulozik AE, Metzgeroth G, Hastka J · Deutsches Ärzteblatt · 2021 · Heft 49/221 · S. k.A.
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In der westlichen Welt findet sich bei 10–15 % der Frauen im gebärfähigen Alter eine Eisenmangelanämie. Eine Eisenüberladung infolge chronischer Transfusionsbehandlung oder einer hereditären Hämochromatose ist wesentlich seltener. Methode: Selektive Literaturrecherche zu Pathophysiologie, Klinik und Diagnostik von Eisenmangel und Eisenüberladung. Ergebnisse: Beim Eisenmangel stehen Mangelernährung und Blutverluste als Ursache im Vordergrund. Differenzialdiagnostisch kommt die seltene IRIDA („iron-refractory iron deficiency anemia“) als angeborene Störung mit pathologisch erhöhtem Hepcidinspiegel in…