CareLit Fachartikel

Trostkultur: Vermittlungsweisen des Tröstens in der antiken Literatur

Hafner, M. · Praxis Palliative Care · 2021 · Heft 53 · S. 20 bis 23

Dokument
228751
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Hafner, M.
Ausgabe
Heft 53 / 2021
Jahrgang 2021
Seiten
20 bis 23
Erschienen: 2021-12-13 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Schon in den Ursprüngen der griechischen Literatur, dem homerischen Heldenepos, ist eine Trostmotivik eingeschrieben. Die antike „Rhetorik des Tröstens" versteht sich als eine Kunst der Seelenleitung. Mittels vernünftiger Ratschläge und Argumente sollen Trauernde effektiv zu einer Umperpektivierung und einer Neudeutung ihrer Situation geführt werden. Einerseits wird den Trostbedürftigen ein gelassenerer Lebensstil nahegelegt und andererseits ihre Wiedereingliederung in die menschliche Gemeinschaft angestrebt.

Schlagworte

TOD TRAUER PHILOSOPHIE ZEIT FRAU KUNST LITERATUR MANN SCHMERZ LEBENSSTIL GESANG PERSONEN OPTIMISMUS PRAXIS GESCHICHTE MENSCHEN