CareLit Fachartikel
Trostkultur: Vermittlungsweisen des Tröstens in der antiken Literatur
Hafner, M. · Praxis Palliative Care · 2021 · Heft 53 · S. 20 bis 23
Dokument
228751
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schon in den Ursprüngen der griechischen Literatur, dem homerischen Heldenepos, ist eine Trostmotivik eingeschrieben. Die antike „Rhetorik des Tröstens" versteht sich als eine Kunst der Seelenleitung. Mittels vernünftiger Ratschläge und Argumente sollen Trauernde effektiv zu einer Umperpektivierung und einer Neudeutung ihrer Situation geführt werden. Einerseits wird den Trostbedürftigen ein gelassenerer Lebensstil nahegelegt und andererseits ihre Wiedereingliederung in die menschliche Gemeinschaft angestrebt.
Schlagworte
TOD
TRAUER
PHILOSOPHIE
ZEIT
FRAU
KUNST
LITERATUR
MANN
SCHMERZ
LEBENSSTIL
GESANG
PERSONEN
OPTIMISMUS
PRAXIS
GESCHICHTE
MENSCHEN