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Schneller Trost ist billig. Was uns trösten könnte in den Trostlosigkeiten der Trostungsindustrie.

Heller, A. · Praxis Palliative Care · 2021 · Heft 53 · S. 42 bis 43

Dokument
228757
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Heller, A.
Ausgabe
Heft 53 / 2021
Jahrgang 2021
Seiten
42 bis 43
Erschienen: 2021-12-13 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Trost ist eine leibhaftige Praxis, die sich in der Geste der Berührung manifestiert, in der Hinund Zuwendung zum trostbedürftigen Gegenüber. „Selbsttrost" trägt nicht und bewährt sich nicht, denn im Alleingang ist wohl schwer Trost zu finden. Echter Trost macht es sich nicht leicht, begnügt sich nicht mit bedeutungslosen Floskeln und Refrains wie „Es wird schon wieder alles gut. " Vielmehr hat Trost seine eigene Zeitlichkeit. Er widersteht der Versuchung, vorschnell zu agieren, vermag es einen Menschen bedürftig sein zu lassen und weiß auch um seine Grenzen. Denn manche Wunden werden nicht mehr heilen, manche Lü…

Schlagworte

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