CareLit Fachartikel
Die weibliche Totenklage als Trostbrücke: Frauentrauer als Ausdruck von Widerstand und universaler Solidarität.
Heller, B. · Praxis Palliative Care · 2021 · Heft 53 · S. 24 bis 27
Dokument
228759
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Quer durch die Kulturen ist die Totenklage weiblich dominiert. Dabei wird den klagenden Frauen immer wieder der Vorwurf von Charakterschwäche, Würdelosigkeit oder ungebührlichem Auflehnen gegen den göttlichen Willen gemacht. Aus den Versuchen, Frauentrauer einzudämmen, spricht die Angst des Patriarchats vor Machtund Autoritätsverlust. Denn die (weibliche) Totenklage ist ein universaler Ausdruck der Solidarität sowohl mit den Lebenden als auch mit den Toten. Sie wird zur Brücke zwischen Leben und Tod und bildet das Fundament für einen Trost der Verbundenheit.
Schlagworte
TOD
KIND
TRAUER
LEBEN
BEZIEHUNG
ANGST
CHINA
EINRICHTUNG
EUROPA
FRAUEN
GESELLSCHAFTEN
ISRAEL
GRIECHENLAND
AUFMERKSAMKEIT
MENSCHEN
BRUST