CareLit Fachartikel

Die weibliche Totenklage als Trostbrücke: Frauentrauer als Ausdruck von Widerstand und universaler Solidarität.

Heller, B. · Praxis Palliative Care · 2021 · Heft 53 · S. 24 bis 27

Dokument
228759
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Heller, B.
Ausgabe
Heft 53 / 2021
Jahrgang 2021
Seiten
24 bis 27
Erschienen: 2021-12-13 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Quer durch die Kulturen ist die Totenklage weiblich dominiert. Dabei wird den klagenden Frauen immer wieder der Vorwurf von Charakterschwäche, Würdelosigkeit oder ungebührlichem Auflehnen gegen den göttlichen Willen gemacht. Aus den Versuchen, Frauentrauer einzudämmen, spricht die Angst des Patriarchats vor Machtund Autoritätsverlust. Denn die (weibliche) Totenklage ist ein universaler Ausdruck der Solidarität sowohl mit den Lebenden als auch mit den Toten. Sie wird zur Brücke zwischen Leben und Tod und bildet das Fundament für einen Trost der Verbundenheit.

Schlagworte

TOD KIND TRAUER LEBEN BEZIEHUNG ANGST CHINA EINRICHTUNG EUROPA FRAUEN GESELLSCHAFTEN ISRAEL GRIECHENLAND AUFMERKSAMKEIT MENSCHEN BRUST