Einsam(er) seit der Coronapandemie: Wer ist besonders betroffen? - psychologische Befunde aus Deutschland
Lippke, S.; Keller, F.; Derksen, C.; Kötting, L.; Ratz, T.; Fleig, L. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2022 · Heft 1 · S. 84 bis 95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Soziale Bindungen tragen zur körperlichen und psychischen Gesundheit bei, insbesondere in stressreichen Situationen [19]. Während der Coronapandemie erscheinen sie als besonders wichtige Ressource: Die behördlichen sowie individuellen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Coronaviruserkrankung („Coronavirus disease 2019“, COVID-19) wie z. B. Quarantäne, Einhalten des Mindestabstands sowie Arbeiten von Zuhause haben dazu geführt, dass sich bei vielen Personen die Zahl sozialer Interaktionen reduziert hat und sie mehr Zeit alleine oder in der Kernfamilie verbringen [1, 4, 15].