CareLit Fachartikel

Neurophysiologische und psychologische Aspekte von situativer Beziehungsgewalt

Dr. Kraus, H. · Pflege Professionell · 2022 · Heft Sonderausgabe 9 · S. 33 bis 35

Dokument
230790
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflege Professionell
Autor:innen
Dr. Kraus, H.
Ausgabe
Heft Sonderausgabe 9 / 2022
Jahrgang 5
Seiten
33 bis 35
Erschienen: 2022-02-21 00:00:00
ISSN
2517-9780
DOI

Zusammenfassung

Situative Gewalt, manchmal auch als explosive oder reaktive Gewalt bezeichnet, ist durch die autonome Aktivierung einer wahrgenommenen Bedrohung verursacht. Sie entstammt den subkortikalen Gehirnbereichen (ihre evolutionäre Basis liegt im Selbstschutz). Einige ihrer typischen Charakteristika sind: roter Kopf, motorische Unruhe, lautere Stimme, Impulsivität, Wahrnehmungsverzerrung, kognitive Beeinträchtigung, Schmerzfreiheit und starke Affekte. Um situative Gewalt besser zu verstehen, ist ein Blick auf die phylogenetische und ontogenetische Entwicklung unseres Gehirns hilfreich.

Schlagworte

GEWALT BEZIEHUNG ENTWICKLUNG PFLEGE SCHMERZ BETREUUNG BILDUNG BLUTDRUCK ERLEBEN ES SÄUGETIERE MENSCHEN STIRN PERSÖNLICHKEIT MORAL RISIKO