Grenzen des Sagbaren: Ethisches Gespür und orientierendes Mitfühlen in der Umsorge
Riedel, C. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 54 · S. 36 bis 39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die hospizlich-palliative Praxis ist einerseits ein komplex organisierter Prozess und andererseits ein Akt der Begegnung zweier Menschen. Im Zuge dieser Begegnung kommen die Beteiligten immer wieder an die Grenzen des Sagbaren. Gerade das mitfühlende Schweigen kann jedoch die Begegnung aufrechterhalten und Resonanz stiften. Es ist daher die Aufgabe jeder Organisation der palliativen und hospizlichen Versorgung dafür organisational Sorge zu tragen, dass die/der Sorgende und der/die Umsorgte miteinander in Resonanz kommen. Das geschieht durch Akte des Mitgefühls und der respektvollen Sorge.