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Generationengerechtigkeit: kein zweckmäßiges Kriterium im Kontext der Sozialversicherung

Jacobs, K. · G+G, Gesundheit und Gesellschaft · 2022 · Heft 5 · S. 15 bis 21

Dokument
233788
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
G+G, Gesundheit und Gesellschaft
Autor:innen
Jacobs, K.
Ausgabe
Heft 5 / 2022
Jahrgang 15
Seiten
15 bis 21
Erschienen: 2022-06-01 00:00:00
ISSN
1436-1728
DOI

Zusammenfassung

Generationengerechtigkeit wird auch im Hinblick auf die Ausgestaltung der Sozialversicherung immer wieder als Kriterium verwendet, ohne hinreichend operationalisiert zu sein. Ihre Gleichsetzung mit kapitalbasierter Finanzierung ist ein Narrativ, das von der Notwendigkeit einer umfassenden Betrachtung intergenerationaler Beziehungen sowie von einer Orientierung an dem wesentlicheren Kriterium der Verteilungsgerechtigkeit ablenkt. Diese zu stärken muss jedoch gerade auch unter Nachhaltigkeitsaspekten Priorität haben.

Schlagworte

SOZIALVERSICHERUNG PFLEGEVERSICHERUNG FINANZIERUNG RENTENVERSICHERUNG GESUNDHEIT REFORM BERICHT BERLIN ENTWICKLUNG ORIENTIERUNG ES VERTRAUEN REGIERUNG GESETZGEBUNG BUNDESREGIERUNG GESUNDHEITSAUSGABEN