CareLit Fachartikel

Profis wollen planen, Betroffene Beziehungen Ambivalenzen der Beratung.

Heller, A.; Schuchter, P. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 55 · S. 14 bis 21

Dokument
234749
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Heller, A.; Schuchter, P.
Ausgabe
Heft 55 / 2022
Jahrgang 14
Seiten
14 bis 21
Erschienen: 2022-06-28 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Im Kontext neoliberaler und effizienzgesteuerter Gesellschaften nimmt das Bedürfnis Krankheit, Sterben und Tod zu planen und zu kontrollieren zu. Sterbeprozesse bleiben allerdings immer auch unvorhersehbar und ambivalent. Beraterische Sorgegespräche, die stets aus einer Haltung von Vertrauen und Empathie geführt werden sollten, bewegen sich zwischen den Polen individueller Autonomie und der Abhängigkeit von Anderen. Das Sprechen über die eigenen Verletzlichkeiten ist immer eine existenzielle Herausforderung. Dafür bedarf es eines institutionellen Rahmens, der es vermag die Würde und Autonomie der Betroffenen zu…

Schlagworte

STERBEN LEBEN PLANUNG SICHERHEIT TOD ALTER EMPATHIE BERATUNG EINSTELLUNG PRAXIS GESELLSCHAFTEN VERTRAUEN POLEN SPRECHEN WAHRNEHMUNG HAND