CareLit Fachartikel

BGH bestätigt Abkehr von „taggenauer Berechnung“ des Schmerzensgelds

N.N. · Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement · 2022 · Heft 3-4 · S. 37 bis 44

Dokument
235764
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 3-4 / 2022
Jahrgang 13
Seiten
37 bis 44
Erschienen: 2022-07-29 00:00:00
ISSN
1869-1676
DOI

Zusammenfassung

Eine Jugendliche hatte einen Arzt wegen unzureichender Aufklärung ihrer Mutter vor ihrer Geburt auf Zahlung von Schmerzensgeld von 680.000 Euro verklagt. Bei dem Notkaiserschnitt im Jahr 2006 hatte sie einen schweren Hirnschaden erlitten. Seitdem ist sie vollständig und dauerhaft pflegebedürftig. Die Geburt war zunächst mithilfe von Prostaglandin eingeleitet worden, als es zu einer Uterusruptur kam. Bei ihrer Mutter war bereits im Jahr 2003 ein Kaiserschnitt durchgeführt worden. Der Mediziner wurde im Juli 2017 dem Grunde nach verurteilt, dem Teenager jeden künftigen materiellen und immateriellen Schaden aus ihr…

Schlagworte

KRANKENHAUS KRANKENKASSE ELTERN GEBURT KIND PATIENTENAKTEN APPROBATION CANNABIS KAISERSCHNITT VERHALTEN BEHANDLUNGSFEHLER UTERUSRUPTUR KOMMUNIKATION LEITLINIEN PSYCHOTHERAPIE ARBEITSLEISTUNG