CareLit Fachartikel

Sozialverwaltungsrechtliche Rücknahme und Aufhebung behördlicher Entscheidungen im Bereich der Pflege bzw. anlässlich Pflegebedürftigkeit

Prof. Dr. Heinz, D. · Behinderung und Recht · 2022 · Heft 5 · S. 133 bis 139

Dokument
236436
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Behinderung und Recht
Autor:innen
Prof. Dr. Heinz, D.
Ausgabe
Heft 5 / 2022
Jahrgang 61
Seiten
133 bis 139
Erschienen: 2022-08-22 00:00:00
ISSN
0341-3888
DOI

Zusammenfassung

Eine bestandskräftige Entscheidung eines Sozialleistungsträgers bleibt wirksam, solange und soweit sie nicht zurückgenommen, widerrufen, anderweitig aufgehoben, durch Zeitablauf oder auf andere Weise erledigt ist. So bestimmt § 39 Abs. 2 SGB X die Bestandskraft von Verwaltungsakten im Sinne des § 31 SGB X. Unabhängig vom rechtlichen Gehalt einer Entscheidung, insbesondere unabhängig von deren Rechtmäßigkeit, wird somit die Verbindlichkeit vorgeschrieben, wenn nicht die „anderweitige Aufhebung“ im Widerspruchsverfahren oder durch die Sozialgerichtsbarkeit vollzogen wird.

Schlagworte

LEISTUNG WIRKUNG ENTSCHEIDUNG RECHTSPRECHUNG ERLASS PFLEGESTUFE SOZIALGESETZBUCH PFLEGEGELD URTEIL FAKULTÄT GESUNDHEIT PRAXIS ZEIT BEURTEILUNG VERTRAUEN GESUNDHEITSZUSTAND