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Aspekt der Zwangsprostitution vergessen.

N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 2022 · Heft 33-34/222 · S. k.A.

Dokument
236454
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 33-34/222 / 2022
Jahrgang 119
Seiten
k.A.
Erschienen: 2022-08-28 00:00:00
ISSN
2199-7292

Zusammenfassung

Als Journalistin habe ich Ihre Publikation bisher als zuverlässige und seriöse Quelle angesehen. Darum wundert mich der Bericht "Männer, die für Sex bezahlen" doch sehr. Die Studie insinuiert, dass ein Sexkaufverbot nach schwedischem Vorbild Bezahlsex-Kunden von medizinischer Versorgung und Prävention abhalten könnte. Eine steile These! Und falsch begründet obendrein. So wird behauptet, dass die Kriminalisierung von Bezahlsex die Nachfrage nicht eindämmt. Das ist nachweislich falsch. In Schweden, wo seit über 20 Jahren ein Sexkaufverbot gilt, gibt es 6,65 bis 15,4 Prostituierte, bezogen auf 100.000 Einwohner. In…

Schlagworte

BERICHT SCHWEDEN STUDIE DEUTSCHLAND Deutsches Ärzteblatt