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Schnelltest identifiziert Neugeborene mit hohem Risiko für Aminoglykosid-induzierte Ototoxizität.

Zikel, S. · Krankenhauspharmazie · 2022 · Heft 1 · S. 417 bis 418

Dokument
237769
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhauspharmazie
Autor:innen
Zikel, S.
Ausgabe
Heft 1 / 2022
Jahrgang 18
Seiten
417 bis 418
Erschienen: 2022-10-11 00:00:00
ISSN
0173-7597
DOI

Zusammenfassung

Unter Aminoglykosiden sind nephround ototoxische Reaktionen möglich, insbesondere in hohen Dosen. Bei Trägern einer bestimmten Genvariante ist dieses Risiko besonders hoch und führt zu einem irreversiblen Hörverlust, wenn die Therapie nicht sofort abgebrochen wird. Britische Forscher haben in der PALOH-Studie einen Schnelltest entwickelt, mit dem Träger dieses Genotyps durch einen Wangenschleimhautabstrich identifiziert werden können. Statt Gentamicin erhielten sie das Cephalosporin Cefotaxim und blieben so von einer Aminoglykosid-induzierten Ototoxizität verschont.

Schlagworte

ZEIT STUDIE RISIKO KOSTEN TEST THERAPIE VERGLEICH ANTIBIOTIKA BETRUG SEPSIS CEFOTAXIM PRAXIS INTENSIVSTATIONEN STAPHYLOCOCCUS PÄDIATRIE PATIENTEN