CareLit Fachartikel
Schnelltest identifiziert Neugeborene mit hohem Risiko für Aminoglykosid-induzierte Ototoxizität.
Zikel, S. · Krankenhauspharmazie · 2022 · Heft 1 · S. 417 bis 418
Dokument
237769
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unter Aminoglykosiden sind nephround ototoxische Reaktionen möglich, insbesondere in hohen Dosen. Bei Trägern einer bestimmten Genvariante ist dieses Risiko besonders hoch und führt zu einem irreversiblen Hörverlust, wenn die Therapie nicht sofort abgebrochen wird. Britische Forscher haben in der PALOH-Studie einen Schnelltest entwickelt, mit dem Träger dieses Genotyps durch einen Wangenschleimhautabstrich identifiziert werden können. Statt Gentamicin erhielten sie das Cephalosporin Cefotaxim und blieben so von einer Aminoglykosid-induzierten Ototoxizität verschont.
Schlagworte
ZEIT
STUDIE
RISIKO
KOSTEN
TEST
THERAPIE
VERGLEICH
ANTIBIOTIKA
BETRUG
SEPSIS
CEFOTAXIM
PRAXIS
INTENSIVSTATIONEN
STAPHYLOCOCCUS
PÄDIATRIE
PATIENTEN