CareLit Fachartikel

Die therapeutische Beziehung: Warum der zentrale Wirkfaktor im Fallverstehen häufig verloren geht.

Wolf, B. · praxis ergotherapie · 2020 · Heft 1 · S. 2 bis 7

Dokument
238556
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
praxis ergotherapie
Autor:innen
Wolf, B.
Ausgabe
Heft 1 / 2020
Jahrgang 1
Seiten
2 bis 7
Erschienen: 2022-11-09 00:00:00
ISSN
0932-9692
DOI

Zusammenfassung

Die Person der Therapeutin ist wichtigstes Werkzeug der Psychotherapie. Dennoch gerät sie in Fallbeschreibungen häufig aus dem Blick und der Fokus reduziert sich auf das Patientenverhalten. Der vorliegende Beitrag bietet einen Erklärungsansatz: Beim sinnverstehenden Arbeiten muss sich die Therapeutin als ganze Person zur Verfügung stellen. Das Verstehen der Prozessund Beziehungsdynamiken im Therapieraum erfordert gleichzeitig, Eigenes von Fremdem zu differenzieren. Dies kann bei unzureichend gelösten eigenen Konflikten nicht immer sofort geleistet werden und führt zur Abwehr der „gemeinsamen Szene“.

Schlagworte

BEZIEHUNG PATIENT ERGOTHERAPIE THERAPIE PSYCHOLOGIE BEWUSSTSEIN PSYCHOANALYSE ERLEBEN FALLBEISPIEL PATIENTEN PSYCHOTHERAPIE ROLLE FRAUEN PROJEKTION ELTERN KIND