CareLit Fachartikel

Verzicht auf Spülung der Mundhöhle mit Chlorhexidin: Klinische Studie zeigt keinen Einfluss auf Mortalität und beatmungsassoziierte Komplikationen.

Prof. Dr. med. Trautmann, M. ; · Hygiene + Medizin · 2022 · Heft 12 · S. 263 bis 265

Dokument
239471
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin
Autor:innen
Prof. Dr. med. Trautmann, M. ;
Ausgabe
Heft 12 / 2022
Jahrgang 47
Seiten
263 bis 265
Erschienen: 2022-12-13 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Beatmungsassoziierte Pneumonien stellen eine der häufigsten nosokomialen Infektionen dar. In den vergangenen Jahrzehnten wurden verschiedene Präventionsmaßnahmen in die klinische Praxis eingeführt, von denen eine Verringerung der Pneumonierate bei beatmeten Patienten erwartet wurde. Die zweimal tägliche Spülung der Mundhöhle mit dem Schleimhautantiseptikum Chlorhexidin galt dabei über fast zwei Jahrzehnte als evidenzbasierte Maßnahme zur Senkung der Pneumonieanzahl. Inzwischen mehren sich allerdings klinische Hinweise, dass Chlorhexidin die Mundschleimhaut schädigen und damit eine Translokation von oralen Errege…

Schlagworte

STUDIE MEDIZIN MUNDPFLEGE ZEIT HYGIENE BEOBACHTUNG BERLIN KANADA KOCH SPÜLUNG MORTALITÄT PRAXIS PATIENTEN CHLORHEXIDIN MUNDSCHLEIMHAUT METHODIK