Angst am Lebensende Zwei Fehler im Umgang mit Palliativpatient:innen
Lübbe, A. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 57 · S. 4 bis 5
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Angst ist omnipräsent und eine normale Reaktion auf Gefahr. Die Angst am Lebensende ist aber insofern bedeutsam, weil sie nicht nur für sich besteht, sondern auch durch andere typische Beschwerden und Befunde bedingt, verstärkt oder auch unterhalten werden kann. Im Umgang mit Patientinnen, die von Angst geplagt sind, gilt es vor allem zwei typische Fehler zu vermeiden: 1) die Angst des Gegenübers zu entwerten und abzutun. 2) Die Angst zu übersehen, weil sie die Kranken selbst nicht zur Sprache bringen (können). Da es meist keinen Ausweg für Angst gibt, sind wir vor allem als empathische Begleiter:innen gefordert.