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Sterbeangst als Lebensunfähigkeit lernen, angesichts des Todes die Gegenwart zu erfahren.

Richter, H.E. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 57 · S. 18 bis 21

Dokument
239573
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Richter, H.E.
Ausgabe
Heft 57 / 2022
Jahrgang 14
Seiten
18 bis 21
Erschienen: 2022-12-14 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

In unserer Gesellschaft erscheint oft nur der Höhepunkt des Lebens zwischen Kindheit und Alter als erstrebenswert. Dadurch wird das bewusste Erleben der Gegenwart verhindert von der Angst vor dem Abgrund, dem Schwachund Abhängigwerden. Insofern ist die Angst zu sterben vielmehr eine Art Lebensunfähigkeit, eine Angst vor einem Leben, dem vermeintlich der Sinn entzogen wurde. Angesichts des nahenden Todes gelingt es wiederum vielen Menschen, die verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen und zu gestalten. Dazu kann auch gehören, sich mit sich selbst und seinem engsten Umfeld auszusöhnen.

Schlagworte

STERBEN ANGST LEBEN TOD ALTER KINDHEIT ALTERN BEWUSSTSEIN BEZIEHUNG MENSCHEN ES GLÜCK PRAXIS ZEIT STÄRKE GESELLSCHAFTEN