CareLit Fachartikel

Das verwilderte Sterben kollektiver „Hilfsmuster" im Umgang mit der Angst vor Seuchen und Tod

Bergmann, A. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 57 · S. 22 bis 27

Dokument
239574
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Bergmann, A.
Ausgabe
Heft 57 / 2022
Jahrgang 14
Seiten
22 bis 27
Erschienen: 2022-12-14 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert versetzten die apokalyptisch anmutenden Zyklen von Wetterextremen, Hunger und Pest die Bevölkerung in einen Zustand kollektiver Todesangst. Die Spirale der Angst forcierte eine Tötungsbereitschaft, die Kriegsund Gewalteskalationen z. B. in Form von Judenund Hexenverfolgungen sozialpsychologisch erklärbar machen. Die Maßnahmen zur Seuchenabwehr waren gekennzeichnet durch eine strikte Quarantäneund Isolationspolitik. Parallelen zum Umgang mit Sterbenden aus dieser Zeit finden sich auch rund um die Coronapandemie. Auf Intensivstationen und in Altenpflegeheimen war der abgeschott…

Schlagworte

PEST ANGST KULTUR TOD GESCHICHTE EUROPA LEBEN NEUZEIT THERAPIE PRAXIS KOMMUNIKATION HUNGER BEVÖLKERUNG ZEIT INTENSIVSTATIONEN NATURKATASTROPHEN