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Hinter dem Wunsch nach Suizid steckt die Angst: Suizidassistenz als sozial verträgliche Entwertung des Lebens.

Maid, G. · Praxis Palliative Care · 2022 · Heft 57 · S. 28 bis 29

Dokument
239575
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Maid, G.
Ausgabe
Heft 57 / 2022
Jahrgang 14
Seiten
28 bis 29
Erschienen: 2022-12-14 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Aus Angst vor Isolierung und Kontrollverlust entsteht der Wunsch nach Suizid, argumentiert der Ethiker Giovanni Maio. Diesem Ruf in Form von rechtlich verankerter Suizidhilfe nachzukommen, bedeutet aber eine Entwertung des Lebens. Es ist vielmehr die Aufgabe einer sorgenden Gesellschaft, schwachen Menschen trotz schwerer Erkrankung und angesichts des nahenden Todes Selbstachtung zu ermöglichen.

Schlagworte

ANGST SELBSTACHTUNG SUIZID LEBEN ANERKENNUNG ETHIK HILFE ISOLIERUNG MEDIZIN PRAXIS ETHIKER ES MENSCHEN HEILBERUFE TOD Praxis Palliative Care