Einfluss der aktiven Kopfrotation auf Kauund Nackenmuskeln während der Flaschenfütterung bei Säuglingen mit und ohne Torticollis
Nienaber, H.; Prof. Zalpour, C.; Prof. von Piekartz, H. · physiotherapie · 2021 · Heft 6 · S. 18 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Torticollis ist ein aus dem Lateinischen zusammengesetztes Wort, bestehend aus dem Wortteil „tortus“ = gedreht, gewunden und dem Wort „collum“ = Hals. Übersetzt bedeutet Torticollis demnach „gedrehter Hals“ oder auch „Schiefhals“ und ist lediglich die Beschreibung des Symptoms mehrerer Krankheitsbilder. Das gemeinsame Symptom beruht darauf, dass der Musculus Sternocleidomastoideus (SCM) sich verkürzt und so den Kopf in Richtung seines Faserverlaufs zieht. Dadurch kommt es zu einer Seitneigung des Kopfes zur ipsilateralen Seite mit gleichzeitiger Rotation des Kinns zur kontralateralen Seite [1]. Zusätzlich zu der…