Thorax-Röntgenkontrolle bei sonografisch kontrollierter ZVK-Anlage meist unnötig
N.N. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2019 · Heft 5 · S. 312 bis 314
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Anlage eines zentralnervösen Katheters (ZVK) gehört zu den perioperativen Standardprozeduren. In den USA werden jährlich mehr als 5 Millionen ZVKs angelegt, wobei die ultraschallgestützte Kanülierung der Vena (V.) jugularis sich weitgehend durchsetzt hat. Die Vorteile liegen in einer kürzeren Dauer der Prozedur und einer niedrigeren Prävalenz von Komplikationen. So konnte in einer prospektiven, randomisierten Untersuchung nachgewiesen werden, dass bei der ultraschallgestützten im Vergleich zur landmarkengestützten Technik die Zeit bis zum Auffinden der Vene kürzer (9,8 [2 – 68 s] vs. 44,5 s [2 – 1000 s]) und…