Intraoperatives Ketamin verhindert weder Delir, noch reduziert es postoperativen Schmerz
N.N. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2018 · Heft 3 · S. 165 bis 165
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein postoperatives Delir führt zu erhöhter Morbidität und Mortalität. Schmerzen und die inflammatorische Antwort auf eine chirurgische Gewebsverletzung sind potenzielle Risikofaktoren eines postoperativen Delirs. Die intraoperative Gabe von Ketamin führte in Studien zu einer postoperativen Reduktion von Entzündungsmarkern und zu einer Abnahme von postoperativem Schmerz und Opiatverbrauch. So stellten die Autoren dieser Studie folgende Hypothese auf: Die intraoperative Gabe von Ketamin reduziert die Rate an postoperativem Delir (primäres Outcome) und verringert postoperativen Schmerz (sekundäres Outcome).