Massenanfall von Verletzten – Besonderheiten von „bedrohlichen Lagen“
Hossfeld, B.; Wurmb, T.; Josse, F.; Helm, M. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2017 · Heft 9 · S. 618 bis 629
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Terroristische Anschläge oder Amokläufe können Notärzte, Rettungsdienste, Feuerwehren und Katastrophenschutz in „bedrohliche Lagen“ bringen. Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist dabei von herausragender Bedeutung. Um die Gefährdung für Hilfskräfte und Betroffene so gering wie möglich zu halten, richtet sich die notfallmedizinische Versorgung nach einsatztaktischen Grundsätzen. Als oberste Strategie bei solchen „bedrohlichen Lagen“ gilt: „Stopp the bleeding and clear the scene“. Die Polizei unterscheidet drei Gefährdungsbereiche: unsicher, teilsicher und sicher. Die Versorgung in diesen Bereichen folgt dem Konz…