Regionalanästhesie und direkte orale Antikoagulanzien
Standl, T. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2014 · Heft 3 · S. 192 bis 195
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
NOAK werden postoperativ nach Hüft- und Knie-TEP zur Verhinderung von TVT/LE sowie bei Patienten mit nicht-valvulärem VHF eingesetzt. Kardiale Risikopatienten profitieren besonders von regionalanästhesiologischen Verfahren inklusive einer Katheter-basierten postoperativen Schmerztherapie, haben aber durch Begleitmedikamente wie die NOAK ein höheres Risiko für punktionsbedingte Hämatome. Es ist daher essenziell, vor der Durchführung der RA die vorgeschriebenen zeitlichen Abstände zwischen Einnahme der NOAK und RA einzuhalten. Diese betragen je nach Substanz 22–34 h und gelten ebenso vor dem Entfernen des Epidural…