Kasuistik – Die intraossäre Infusion als Alternative in der Sepsistherapie beim Erwachsenen
Lingner, M.; Niederer, O.; Majolk, J.; Krombholz, K. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2014 · Heft 2 · S. 100 bis 103
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der intraossäre Zugang erhält zunehmend Einzug in die Leitlinien der Fachgesellschaften als Zugangsweg, wenn ein periphervenöser Zugang nicht möglich ist. Hauptsächlich gilt dies beim erwachsenen Patienten in der Notfallmedizin im Rahmen der kardiopulmonalen Reanimation oder des Polytraumas. In der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Neonatologie ist der intraossäre Zugang ein bewährtes Verfahren beim septischen Schock. Im vorliegenden Fall stellt sich ein 36-jähriger Patient mit Endokarditis und einhergehender Trikuspidalinsuffizienz III° bei bekanntem intravenösen Drogenabusus im septischen Schock vor. Primär…