Herz- und thorakale Gefäßchirurgie – Gerinnungsstörungen: klinische Grundlagen und mechanismenbasierte Therapie
Lazarus, M.G.; Smul, T.M.; Roewer, N.; Kranke, P. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2014 · Heft 1 · S. 50 bis 58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Herzchirurgie sind intra- und postoperative Störungen der Blutgerinnung häufig. Störungen der Homöostase (Hypothermie, Azidose, Hypokalzämie), der primären Hämostase, Dilution und Antikoagulanzienwirkung, Verbrauchskoagulopathie und Hyperfibrinolyse sowie ein absoluter oder relativer Mangel an Einzelfaktoren treten nicht selten in Kombination auf. Durch frühzeitige Erfassung der im Einzelfall zugrundeliegenden Pathologie sowie eine schnelle therapeutische Intervention kann die Rate an Bluttransfusionen und Resternotomien gesenkt und damit das Outcome für den Patienten maßgeblich verbessert werden. Der zei…