Nervenschäden bei Regionalanästhesie – Nervenschäden bei peripheren Blockaden: Pathophysiologie und Ursachen
Steinfeldt, T. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2012 · Heft 5 · S. 328 bis 334
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Irreversible Nervenschäden nach peripheren Regionalanästhesieverfahren treten sehr selten auf (0,03%), reversible neurologische Defizite hingegen häufiger (3–8%). Die Ursachen für deren Entstehung sind multifaktoriell. Neben der Patientenmorbidität – wie neurologische Vorerkrankungen, Diabetes mellitus etc. – müssen auch anästhesieunabhängige Faktoren wie der chirurgische Eingriff (Lagerung, Tourniquet etc.) als Ursachen oder Co-Faktoren berücksichtigt werden. Auch die Pathophysiologie des Nerventraumas birgt durch die obligat auftretende traumaassoziierte Neuroinflammation eine weitere wichtige Dynamik für die…