Dekompressionskraniektomie bei ischämischen Hirninfarkten – Die chirurgische Perspektive
Gautschi, O.P.; Cadosch, D.; Stienen, M.N.; Steiner, L.A.; Schaller, K. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2012 · Heft 1 · S. 8 bis 13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ausgeprägte hemisphärische Hirninfarkte kommen bei 1–10% der Patienten mit supratentoriellen ischämischen Infarkten vor. Da die erhöhte Mortalität und Morbidität dabei hauptsächlich durch das entstehende Hirnödem verursacht werden, liegt das primäre Behandlungsziel in der Kontrolle des Hirnödems und des konsekutiv ansteigenden Hirndrucks. Wenn der Hirndruck mit konservativen Therapieoptionen nicht mehr kontrolliert werden kann, muss eine dekompressive Kraniektomie (DK) in Erwägung gezogen werden. Diese Übersichtsarbeit beschreibt aus der Perspektive des Chirurgen, welche Patienten mit supra- und infratentorielle…