Der erhöhte intrakranielle Druck – Therapiestrategien und Outcomerelevanz bei unterschiedlichen neurologischen und neurochirurgischen Krankheitsbildern
Salih, F.; Rosenthal, C.; Wolf, S. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2012 · Heft 1 · S. 50 bis 56
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Therapie eines erhöhten intrakraniellen Druckes (intracranial pressure, ICP) bei unterschiedlichen Gehirnerkrankungen erfolgte lange analog den Leitlinien zum Schädel-Hirn-Trauma. Erste randomisierte Studien zeigen nun, dass in Zukunft je nach Erkrankung ein differenzierter Einsatz insbesondere von hyperosmolaren Substanzen, Hyperventilation, Hypothermie, Steroiden und der Dekompressionskraniektomie notwendig ist. Prinzipiell sollte die ICP-Therapie um die Aufrechterhaltung einer ausreichenden zerebralen Perfusion und Oxygenierung ergänzt werden.