Kostenreduktion im Krankenhaus – Transfusionswesen: Kann die Behandlung der präoperativen Anämie Kosten reduzieren?
von Heymann, C.; Krämer, M. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2011 · Heft 10 · S. 648 bis 653
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die präoperative Anämie ist ein unabhängiger Risikofaktor in der operativen Medizin. Die präoperative Anämie ist mit höheren Behandlungskosten verbunden und der Hauptrisikofaktor für die Gabe von Bluttransfusionen. Die Transfusion von Erythrozytenkonzentraten ist, wenn auch bei akuter Anämie lebensrettend, in der operative Medizin ebenfalls mit erhöhter Mortalität, Morbidität und Komplikationen nach Operationen assoziiert. Für die präoperative Behandlung der Anämie wurden eine Verbesserung des postoperativen Outcome der Patienten und ein reduzierter Transfusionsbedarf gezeigt. Die Anämiebehandlung als eine Säule…