Wachkraniotomie in der Tumorneurochirurgie – Was macht der Anästhesist?
N.N. · AINS · 2011 · Heft 6 · S. 386 bis 391
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wachkraniotomien werden weltweit in zunehmendem Maße ausgeführt. Die Technik ermöglicht eine maximale Tumorentfernung mit minimalem Risiko auf funktionellen Schaden bei Hirntumoren, die sich in unmittelbarer Nähe zu funktionell relevanten Hirnarealen befinden. Diese maximale Resektion ist prognostisch günstig für den Patienten. Für den Anästhesisten birgt die Wachkraniotomie zahlreiche Herausforderungen, die sich vor allem durch das Fehlen der Vorteile einer Allgemeinanästhesie (gesicherter Atemweg, unterdrückte Reflexe) und die Risiken der Neurostimulation (Auslösen epileptischer Anfälle) erklär…