Gastrointestinale Motilitätsstörungen auf der Intensivstation – Ursachen, Konsequenzen und Therapie
Stefaniak, J.; Baron, D.M.; Metnitz, P.G.; Kramer, L. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2010 · Heft 11/12 · S. 696 bis 706
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine intakte Funktion des Gastrointestinaltrakts (GIT) ist für die Prognose von Intensivpatienten von wesentlicher Bedeutung. Störungen der gastrointestinalen Motilität, wie sie durch viele Medikamente, überschießende Flüssigkeitstherapie, Beatmung mit hohem PEEP oder durch chirurgische oder ischämische Darmwandläsionen im Rahmen von SIRS und Sepsis auftreten, können zu Problemen bei enteraler Ernährung, zu Defekten der gastrointestinalen Barrierefunktion und damit zur Verschlechterung der Gesamtprognose kritisch kranker Patienten beitragen. Neben rechtzeitiger Diagnose und individueller problemorientierter Ther…