Ist neuromuskuläre Überwachung bei kurzwirkenden Muskelrelaxanzien noch erforderlich?
N.N. · AINS · 2009 · Heft 5 · S. 348 bis 356
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Muskelrelaxanzien ermöglichen eine rasche und atraumatische endotracheale Intubation und verbessern die Operationsbedingungen. Andererseits sind neuromuskuläre Restblockaden nach Allgemeinanästhesien eine wesentliche Komplikation, von der ca. 30 % aller relaxierten Patienten bei Eintreffen im Aufwachraum noch betroffen sind. Sie erhöhen zumindest dann, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, das Risiko für Muskelschwäche und Hypoventilation sowie für Schluckstörungen und Aspiration. So können Restblockaden ursächlich für postoperative Atemwegserkrankungen, im schlimmsten Fall Pne…