Lungenversagen – Eine multimodale ARDS–Therapie braucht evidenzbasierte Studien mit klaren Einschlusskriterien
Deja, M.; Hommel, M.; Goldmann, A.; Pille, C.; von Dossow, V.; Lojewski, C.; Spies, C. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 11/12 · S. 756 bis 757
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das ARDS mag selten vorkommen, doch seine Therapie ist von besonderem Gewicht. Sowohl die Verweildauer als auch die hohe Sterblichkeit der Patienten mit schwerem ARDS erfordern einen hohen medizinischen Einsatz. Dabei besteht das Problem, den Schweregrad der Erkrankung nur unzureichend beschreiben zu können. Zudem genügt die aktuelle Datenlage noch nicht, um evidenzbasiert ein umfassendes, multimodales Behandlungskonzept aufstellen zu können. Das Topthema dieser AINS gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und über neue Perspektiven in der ARDS–Behandlung.