Neurointensivmedizin: Wie können sekundäre Hirnschäden verhindert werden?
Stubbe, H.; Van Aken, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 10 · S. 680 bis 681
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auch die beste Intensivmedizin kann eine primäre traumatische, ischämische oder hämorrhagische Hirnschädigung nicht rückgängig machen. Dennoch beschränkt sich die intensivmedizinische Behandlung betroffener Patienten nicht auf eine rein symptomatische Therapie. Dies ist darin begründet, dass der Zelluntergang im ZNS selten mit der Primärschädigung abgeschlossen ist. Im Gegenteil: Die sekundäre – also die im Verlauf der Behandlung auftretende – Hirnschädigung ist mitunter schwerwiegender als der ursprüngliche Insult.