Assistierte Spontanatmung: physiologische Grundlagen und protektive Effekte
Putensen, C.; Muders, T.; Kreyer, S.; Wrigge, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 456 bis 463
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aufgrund vorliegender Daten kann empfohlen werden, die maschinell unterstützte Spontanatmung bei Patienten auch in der akuten Phase der respiratorischen Insuffizienz anzuwenden, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Experimentelle Daten zeigen, dass eine adäquat maschinell unterstützte Spontanatmung zu keiner beatmungsassoziierten Lungenschädigung beiträgt. Eine Erhöhung des transpulmonalen Drucks (PTP) infolge Spontanatmung ist in den abhängigen zwerchfellnahen Lungenregionen zu erwarten und trägt zur Rekrutierung initial nicht belüfteter Lungenregionen und dadurch zur Vermeidung des zyklischen Kollabierens…