Heparininduzierte Thrombozytopenie Typ II und alternative Antikoagulation bei CVVH
Steinfeldt, T.; Rolfes, C. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 4 · S. 304 bis 310
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Antikoagulation intensivmedizinischer Patienten mit heparininduzierter Thrombyzytopenie (HIT) und Nierenversagen stellt eine Herausforderung dar. Bei Patienten ohne Leberfunktionsstörung wird Argatroban bevorzugt. Bei zusätzlicher Leberdysfunktion stellt Danaparoid eine Alternative dar. Nachteilig ist neben der langen Halbwertszeit die erschwerte Elimination bei Überdosierung. Weiterhin steht Lepirudin zur Verfügung, das mit erhöhter Blutungsgefahr einhergeht und durch die "Ecarin clotting time" kontrolliert wird. Erfahrungen mit Antikoaglanzien wie Bivalirudin, Fondparinux und Prostaglandinen sind bisher be…