Die Schwangere mit neurologischen Begleiterkrankungen – Implikationen für das peripartale Anästhesiemanagement – Teil II
Griebe, A.; Aniset, L.; Jámbor, C.; Frietsch, T. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 190 bis 195
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Schwangeren mit neurologischen Erkrankungen sind dringliche Operationen häufiger als bei gesunden Schwangeren, die Rate an Schnittentbindungen ist aber nur leicht erhöht. Während bei gesunden Schwangeren die Vermeidung einer Gefährdung des Fetus im Vordergrund der Anästhesie steht, muss bei Schwangeren mit Begleiterkrankungen das erhöhte mütterliche Risiko mit berücksichtigt werden. Die Krankheitsverläufe vorbestehender neurologischer Schädigungen werden durch Schwangerschaft verändert, aber nicht einheitlich verschlechtert. Von den gehäuft in der Schwangerschaft auftretenden Erkrankungen hat die intrakranie…