Hypotonieprophylaxe und -therapie bei Regionalanästhesien zur Sectio caesarea
Erler, I.; Gogarten, W. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2007 · Heft 3 · S. 208 bis 213
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Regionalanästhesieverfahren zur Sectio werden durch die einsetzende Sympathikusblockade häufig von einer Hypotonie begleitet. Da Hypotonien zu einer Abnahme der uteroplazentaren Perfusion mit einer kindlichen Minderperfusion und Azidose führen können, wurden in der Vergangenheit viele Anstrengungen unternommen, einen Blutdruckabfall zu vermeiden. Zu den wirksamen Maßnahmen der Prävention gehören das Vermeiden eines aortokavalen Kompressionssyndroms, eine Kompressionsbehandlung der unteren Extremität sowie die prophylaktische Gabe von Volumen, wobei sich kolloidale Lösungen im Vergleich mit kristalloiden Lösungen…