Flüssigkeitsmanagement - Präklinische Volumentherapie in der Polytrauma-Versorgung
N.N. · AINS · 2006 · Heft 6 · S. 412 bis 417
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die akute, nicht beherrschbare Blutung ist bei polytraumatisierten Patienten in der Initialphase nach dem Trauma eine führende Todesursache. Eine schon präklinisch initiierte Volumentherapie kann dabei primär den Kreislauf stabilisieren und sekundäre, ischämiebedingte Spätschäden wie Organversagen vermeiden, jedoch auch eine bestehende Blutung verstärken. In den letzten Jahren wird über Art, Zeitpunkt und Menge der Volumentherapie sowie über den Stellenwert künstlicher Sauerstoffträger kontrovers diskutiert. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion zur präklinis…