Anästhesiologisches Stand-by - anästhesiologisches Stiefkind?
N.N. · AINS · 2005 · Heft 6 · S. 327 bis 328
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Obwohl kürzlich eine stringente Definition des „anästhesiologischen Stand-by” vorgeschlagen wurde, nach der das Stand-by auf die Überwachung der Vitalfunktionen beschränkt und von der „anästhesiologischen Betreuung” im Fall weitergehender Interventionen abzugrenzen ist [1], hat sich im fachlichen Sprachgebrauch ein erweitertes Verständnis dieser spezifischen anästhesiologischen Aufgabe gehalten. In Anlehnung an den korrespondierenden Begriff aus dem angloamerikanischen Sprachraum „monitored anaesthesia care” verstehen viele daher unter der im Deutschen etablierten Bezeichnung „Stand-by” eine umfassende periopera…