3. Internationales Symposium: „Autologe Transfusion - Von der Euphorie zur Ratio: Praktisches Handeln aus wissenschaftlicher Sicht” (Teil III)Die Dilutionskoagulopathie, ein unter…
Fries, D.; Streif, W.; Haas, T.; Kühbacher, G. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2004 · Heft 12 · S. 745 bis 750
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Große Blutverluste werden akut, solange keine Frischplasmen zur Verfügung stehen, in erster Linie durch Kristalloide, Kolloide und Erythrozytenkonzentrate ersetzt, so dass eine Verdünnung aller plasmatischer Gerinnungsfaktoren resultiert. Eine blutungsbedingte Verlustkoagulopathie geht daher nahezu immer mit einer Verdünnungskoagulopathie einher. Formeln zur Berechnung kritischer Blutverluste sowie Standardgerinnungstests sind im Falle einer Massivtransfusion oft nicht hilfreich. Demgegenüber haben point-of-care-taugliche Systeme wie die Thrombelastographie bedeutende Vorteile. Im Rahmen der Verlust- und Dilutio…