Kurze Geschichte der Österreichischen Gesellschaft für Anaesthesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI)
N.N. · AINS · 2003 · Heft 4 · S. 226 bis 230
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ebenso wie in unseren Nachbarländern Deutschland und Schweiz waren auch in Österreich die Mittel, die zur Durchführung der Schmerzausschaltung benutzt wurden bis nach dem 2. Weltkrieg äußerst begrenzt. Man verfügte über nicht viel mehr als den Chloräthylrausch, die Ätherund Chloroform-Tropfnarkose und etwas später noch über Evipan®. Darüber hinaus wurden noch einige regionalanästhesiologische Techniken, wie die Plexus-, Sakralund Spinalanästhesie beherrscht. Die Narkosetätigkeit war jedoch eine Handlung von geringem Wert und eine banale Hilfsmaßnahme, ein Stiefkind der Chirurgie, der Willkür des Operateurs unter…