In-vitro-Effekte von Kokain an Skelettmuskelpräparaten von Patienten mit Veranlagung zu Maligner Hyperthermie
Weißhorn, R.; Wappler, F.; Fiege, M.; Gerbershagen, M.; Esch, J.S.a. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2002 · Heft 3 · S. 138 bis 143
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel der Studie: Die Intoxikation mit Kokain kann zu Symptomen wie Tachykardie, Rhabdomyolyse und Hyperthermie führen. Aufgrund der Ähnlichkeit der klinischen Symptomatik mit der Malignen Hyperthermie (MH) wurde vermutet, dass Kokain bei disponierten Patienten eine MH induzieren kann. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob Kokain an MHS- (mit MH-Disposition) und MHN- (ohne MH-Disposition) Skelettmuskelpräparaten eine Kontrakturentwicklung induzieren kann. Methodik: Bei 62 Patienten mit Verdacht auf Veranlagung zu MH wurde der in-vitro Kontrakturtest (IVKT) nach dem Protokoll der „European MH Group” durc…