Stellenwert zerebraler Überwachungsmaßnahmen in der Karotischirurgie. Ergebnisse einer Umfrage
N.N. · AINS · 2001 · Heft 11 · S. 698 bis 700
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Durch kontrollierte prospektive Studien ist mit hoher Evidenz gesichert, dass die Desobliteration hochgradiger (>70 %iger) Stenosen der A. carotis der konservativen Therapie mit Thrombozytenaggregationshemmern überlegen ist. Die Operation reduziert bei symptomatischen Patienten das Gesamtrisiko (Mortalität oder schwerer Apoplex) um 48 %. Karotisoperationen zählen daher nicht nur zu den klar indizierten sondern auch häufigsten gefäßchirurgischen Eingriffen. Aufgrund der Multimorbidität der Patienten und der besonderen Risiken der Operation stellen sie den Anästhesisten vor besondere Herausforderungen. Vor diesem…